Israel-Basar für einen grünen Zweck



Im Rahmenprogramm der noch bis 11. November zu besichtigenden „Menora“-Ausstellung gab es im Rathausfoyer einen Benefiz-Basar mit israelischen und orientalischen Produkten. Besucher hatten die seltene Gelegenheit, neben aramäischer Töpferkunst, nahöstlichem Schmuckwerk und Büchern kulinarische Spezereien wie „Hummus“ (sesamölhaltiger Kichererbsenbrei) oder die unter Genießern als Geheimtipp gehandelten „Falafel“ (frittierte Kügelchen aus Kichererbsenpüree) zu erwerben. Der Erlös kommt einem ökologischen Großprojekt in Israel zugute: Die Negevwüste im südlichen Teil des Landes wird begrünt. Die Basarspenden sollen in die Finanzierung der Baumbepflanzung einfließen.(Text/Foto: nme)

© Schwäbische Post 10.11.2008

Als Zeichen der Gnade




Gemeinschaft „Hoffnung für alle“ feiert den Tag der deutschen Einheit

Eine Feier der Dankbarkeit der Deutschen Einheit und der Einheit der Christen in der Stadt wurde am Freitagabend im Forum der Gemeinschaft „Hoffnung für alle“ im Kinopark Aalen von der Arbeitsgemeinschaft der Aalener Christen (AAC) gefeiert.

Pastor Dr. Bay im Interview mit dem Zeitzeugen des Mauerfalls Pfarrer Manfred Metzger. (Foto: sf)
Aalen. Ganz bewusst seien Filmausschnitte aus einem „Spiegel-TV“-Beitrag aus der Nacht vom 9. November 1989 gewählt worden. „Wir wollten sie wieder neu in diese Stimmung versetzen“, sagte Thomas Mayer. „Es ist unglaublich, was dort passiert ist“, fügte er hinzu. Menschen zwängten an die Grenzmauer zwischen Ost und West, Hoffnung und Jubel gingen ineinander über.
„Emotional ist dieser Tag gegenüber dem 3. Oktober viel mehr besetzt“, äußerte sich Pfarrer Manfred Metzger. Er hatte von September 1989 an in West-Berlin gelebt und die Geschehnisse um das Ende der kommunistischen Herrschaft hautnah miterlebt. „Ich höre einen Trabbi, nein, es sind Hunderte“, erinnerte sich der Zeitzeuge, der einen Kilometer entfernt von der Bornholmer Brücke gewohnt hatte.
„Es herrschte Ausnahmezustand. Die Leute strömten, der U-Bahn-Schacht war verstopft. Zwei Tage später gab es keine Schokolade und keine Bananen mehr. Die Menschen standen an den Sparkassen und holten sich ihre 100 DM ab“, erzählte Pfarrer Metzger von seinen sehr emotionalen Eindrücken vom Mauerfall im Interview mit Pastor Dr. Wolfgang Bay.
Natürlich hatte auch er ein Stück deutsche Geschichte ergattert. „Sie glauben nicht, wie schnell die Mauer demontiert war“, lächelte er. „Der Mauerfall war ein politischer Prozess, in dem Menschen etwas durch den Glauben Gottes bewirkt haben“, stellte er fest.
Heute sei wenig vom damaligen Jubel zu spüren, sagte Albrecht Schmid, der die Grüße der Stadt Aalen überbrachte. „Gemurre über Soli und Neid“, führte er an. Die AAC hingegen mache durch die Feier deutlich, dass die Einheit ein Zeichen der Gnade Gottes sei, für die es zu danken gelte.
Stellung zur Annäherung und der Einheit der Kirchen untereinander nahm Pfarrer Hans Stehle. Für ihn sei eine Einheit in einer Einheitskirche schwer vorstellbar. „Die Einheit wird nur in versöhnter Vielfalt möglich sein“, sagte er. „Der Weg zur Ökumene muss als Bereicherung empfunden werden – ich tue es.“
Walter Oligschläger blickte auf die langjährige Tätigkeit des AAC zurück. In der AAC sind christliche Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften vereint, deren gemeinsames Leitwort „Suchet der Stadt Bestes“ ist.

© Schwäbische Post 04.10.2008

"Jeder kann sich wertvoll fühlen"



Aalen Sehr lebensnah und mit vielen Beispielen referierte Maike Sachs nach einem ausgiebigen Frühstück über bedingungslose Liebe und angeknackstes Selbstbewusstsein. „Du bist einmalig, wertvoll und geliebt!“, war der Morgen überschrieben. Ein Satz, dem man beim ersten Blick vielleicht wenig Glauben schenken mag. „Schließlich scheinen unsere Augen immer auf denen zu ruhen die reicher, schöner, schneller und erfolgreicher sind“, hielt die 48-jährige, vierfache Mutter den Zuhörerinnen vor. Sie fing bei den Kleinen an: „Kinder haben oft noch ein stabiles Selbstbewusstsein, bis das Leben es stutzt.“ Oft sei Zuwendung daran geknüpft, wie gut die Kinder in den Augen der Erwachsenen „funktionieren“. Liebesentzug in der Kindheit sei das Schlimmste, was einem Kind angetan werden könne.
„Wir legen fest, was wertvoll und liebenswert ist“, sagte Maike Sachs. Zudem habe jeder Vorurteile und Bedingungen. Dafür zitierte sie: „Der Mensch sieht, was er vor Augen hat, Gott aber sieht das Herz an.“ Die Liebe, die Gott schenke, meine die ganze Person und nicht nur eine Besonderheit an uns, sagte Maike Sachs. „Sich wertvoll zu fühlen, ist ein Gefühl, das von innen kommt und dadurch geweckt wird, wenn uns jemand bedingungslos liebt.“ Mit „Gott sagt ja zu Ihnen – tun Sie es doch auch“, schloss sie. Mit musikalischen Liedbeiträgen erfreuten Ursula Mack und Ekkehart Hirsch von der „Hoffnung für alle“.

 Nächstes Frauenfrühstück: Samstag, 18. Oktober, 9 Uhr, Cafeteria im Kreisberufsschulzentrum Aalen.
© Schwäbische Post 24.06.2008

Menoraausstellung ab 21. Oktober im Aalener Rathausfoyer



Die lange Tradition

Die lange Tradition

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Qumran- und Bibelschätze aus zwei Jahrtausenden“ kommt im Oktober die Menoraausstellung nach Aalen ins Rathausfoyer. Anlass: die 70. Wiederkehr der Reichspogromnacht.

Aalen Im Oktober 2003 wurde zum „Jahr der Bibel“ im Aalener Rathausfoyer die Ausstellung „Qumran- und Bibelschätze aus zwei Jahrtausenden“ gezeigt. In einer Abteilung dieser Ausstellung gab es auch jüdische Kultgegenstände zu sehen. Viele Besucher interessierten sich damals für diese jüdischen Kultgegenstände. Im Gästebuch befand sich der Eintrag: „Mir sehr angenehm: Alte jüdische Kultur in Deutschland nicht gestorben.“ Vermutlich stammte diese Notiz von einem aus den ehemaligen Sowjetrepubliken stammenden Juden, der die Ausstellung im Rathausfoyer zufällig besuchte. Das große Interesse an der Ausstellung, die Notiz im Gästebuch und die 70. Wiederkehr der Reichspogromnacht am 10. November 2008 sind der Anlass, die Menora-Ausstellung in diesem Zeitraum nach Aalen zu holen.
In der jüdischen Geschichte hat die Menora eine lange Tradition. In der Bibel wird darüber erstmals in 2. Mose 25, 31-40 berichtet. Mose erhielt von Gott den Auftrag, einen siebenarmigen Leuchter aus Gold herzustellen und in der Stiftshütte aufzustellen. Von da an begleitete die Menora die Israeliten auf ihrer 40-jährigen Wanderschaft durch die Wüste. Nach Einzug in das Gelobte Land fand die Menora schließlich ihren Platz im ersten Tempel in Jerusalem. Auch im Herodianischen Tempel zur Zeit Jesu stand ein solcher Leuchter. Dieser siebenarmige Leuchter sollte die Israeliten an Gott als Quelle allen Lichts und aller Erkenntnis erinnern.
Die vom 21. Oktober bis 11. November im Aalener Rathausfoyer geplante Fotoausstellung zeigt die Menora des in Dortmund geborenen jüdischen Künstlers Benno Elkan. Benno Elkan musste unter der Naziherrschaft wie viele andere Juden emigrieren. Er konnte Deutschland rechtzeitig verlassen und ließ sich 1933 als Künstler in London nieder. Elkan erhielt 1949 den Auftrag, eine Menora zu erstellen, auf der die Geschichte Israels dargestellt wird. 1956 wurde die mehrere Meter hohe Menora fertiggestellt und von der British Labour Party der Knesset, dem israelischen Parlament, übergeben. Diese israelische „Freiheitsstatue“ steht heute gegenüber dem israelischen Parlament in Jerusalem. Benno Elkan hat die Geschichte Israels in 29 Motiven auf den Armen der Menora dargestellt. Außer den bekannten biblischen Personen wie Abraham, Mose oder David werden für den christlichen Kulturkreis weniger bekannte jüdische Motive dargestellt, die aber einen wichtigen Bezug zur Geschichte Israels haben. Hierzu zählt die Vision des Propheten Hesekiel in Kapitel 37. Der Prophet wird dort auf ein Feld mit lauter Gebeinen von Toten geführt und bekommt von Gott den Auftrag, zu sprechen: „Ihr verdorrten Gebeine, höret des Herrn Wort! (…) Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet.“ Bei nationalen Anlässen in Israel wird diese Vision vielfach mit der Entstehung des Staates Israel am 14. Mai 1948 in Verbindung gebracht. Alle 29 Motive in der Ausstellung werden durch kurze Texte von prominenten jüdischen und christlichen Autoren erklärt.
Seit März 2007 trifft sich regelmäßig eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Ausstellung. Ein umfangreiches Kulturprogramm mit Vorträgen und Konzerten zur Ausstellung wird ausgearbeitet, das einzelne Themenbereiche der Ausstellung vertiefen soll. Dem Team gehören Vertreter von Kirchen, Freikirchen und christlichen Gruppen in Aalen, die mit der Stadt Aalen, Schulen, kirchlichen Bildungswerken, Museen und der Volkshochschule in Aalen kooperieren.
Werner Dombacher

© Schwäbische Post 14.06.2008

XXL-Kicker eröffnen sportlich die EM-Saison



Den Start in die Europameisterschaftswochen gestaltete die Evangelische Kirche in Aalen mit viel Engagement - und mit ebenso viel Bewegung. 14 Teams trafen sich zum „Human Soccer“. Jeweils fünf Spieler fixiert an Balken spielen den Ball, können sich seitwärts bewegen und mit allerlei Verrenkungen auch nach vorne und nach hinten auskicken. Die 14 Teams waren teilweise gemischt, es gab auch reine Mädchenteams. Gewonnen haben allerdings nur Jungsmannschaften, nämlich: auf Platz eins die „Chillers“, auf Platz zwei die fünf von „Hoffnung für alle“ und auf dem dritten Platz die „Hüttfeld-Crew“. Auf dem immer undankbaren, aber hoch ehrenwerten Platz Nummer vier fand sich das Team Best life wieder, angeführt von Pfarrer Bernhard Richter persönlich. (Foto: opo)

© Schwäbische Post 09.06.2008

Christlicher Anpfiff zur Fußball-EM



Ulrike Schneider

Die Jugend der Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen veranstaltet ein Public-Viewing zur Europameisterschaft
„Action Alive“ heißt das Motto zur Fußball-Europameisterschaft 2008 im Aalener evangelischen Gemeindehaus. Dort veranstaltet die AACJ (Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen Jugend) ihr Public-Viewing. Den Auftakt dort macht das erste Spiel der deutschen National-Elf am Sonntag, 8. Juni – mit Human-Soccer am Nachmittag.


Die Fahnen werden schon mal geschwenkt, die T-Shirts sind fertig. Die "Macher" von "Kickoff 2008" freuen sich auf viele Gäste im evangelischen Gemeindehaus. Das Bild zeigt (v. l.): Thomas Mayer (Hoffnung für alle). Stephan Friedrich (Baptisten), Vikar David Täubert (Volksmission), Pfarrer Bernhard Richter (evangelische Kirchengemeinde), Kickoff-Eventmanager Bennet Melcher, Eduard Selinger (Hoffnung für alle) und Michael Nespeta. (Foto: aki)
Aalen „Unsere Aktion zur Fußballweltmeisterschaft 2006 war ein voller Erfolg“, erinnert Pfarrer Bernhard Richter. Deshalb veranstalte man zur Fußball-Europameisterschaft im Juni ebenfalls ein „Kickoff“ – diesmal unter dem Titel „Action Alive“. Auf einer Großbildleinwand im Foyer des evangelischen Gemeindehauses werden die drei ersten Spiele der Deutschen Nationalmannschaft und auf jeden Fall das Endspiel – wer dieses auch erreicht – live übertragen. Wenn Deutschland weiter ins Viertel- und Halbfinale komme, öffne man die Pforten des Gemeindehauses auch zu diesen Spielen. Fußball und der christliche Glaube seien bei den Veranstaltungen verbunden. Doch sei die „Kickoff“-Veranstaltung für alle offen. „Wir stehen als christliche Gemeinde für Action alive, aber es geht um Fußball für alle“, betont der Kickoff-Eventmanager Bennet Melcher.
„Das ist eine tolle Sache, die die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen auf die Beine gestellt hat“, betont denn auch Pfarrer Bernhard Richter. Es sei ein wichtiges Zeichen in die Stadt hinein, dass man sich zum christlichen Glauben bekenne. Dass Leben und Feiern auch dazu gehören. Dass Jugendliche, die zu ihrem Glauben stehen, auch gleichzeitig Fußballfans sein können.
Zum Auftakt der Spiele mit deutscher Beteiligung gebe es am Sonntag, 8. Juni, eine besondere Aktion vor dem Gemeindehaus, erklärt David Täubert. Ein Fußballturnier im XXL-Format, wie er es nennt. Beim Human-Soccer können ab 16 Uhr Mannschaften gegeneinander antreten. Bereits um 15 Uhr geht es mit dem freien Spiel für alle los. Dafür werde die Friedhofstraße im Bereich des Gemeindehauses gesperrt. Zudem stehe ein Kicker zur Unterhaltung zur Verfügung. Um 19 Uhr sei Siegerehrung des XXL-Turniers, um 20 Uhr beginne an diesem Tag dann das Programm zur Live-Übertragung. „Etwa eine halbe Stunde vor jeder Übertragung wird begrüßt, gibt es einen geistlichen Impuls, ein Quiz oder ein Interview mit einemSportler“, erklärt Pfarrer Richter die Abläufe und spricht vom „geistlichen Warm up“. Zudem gebe es Snacks und Getränke. „Alkoholfrei“, wie der Pfarrer betont. Er erwarte volles Haus, vor allem, wenn die deutsche Elf weiter komme.
„Wir freuen uns, wieder Gastgeber zu sein“, sagt Horst Nespeta. Die Menschen seien eingeladen mitzufeiern. In den Pausen gebe es eine Torwand. Da könne man sich austoben.

Für das Human-Soccer-Fußballturnier am Sonntag, 8. Juni, ab 16 Uhr werden Mannschaften gesucht. Man kann sich übers Internet unter www.ActionAlive.de anmelden, oder auch vor Turnierbeginn am 8. Juni. Mitmachen kann man ab 12 Jahre.

Die Übertragungen mit Programm starten am:
Sonntag, 8. Juni, um 20 Uhr,
Donnerstag, 12. Juni, 17.30 Uhr,
Montag, 16. Juni, um 20.10 Uhr,
Sonntag, 29. Juni, 20 Uhr.

Falls die deutschen Kicker weiterkommen, gibt es Übertragungen am 19. oder 20. Juni, sowie am 25. oder 26. Juni, jeweils ab 20.10 Uhr.

Das evangelischen Gemeindehaus ist immer eine Stunde vor Anpfiff offen. © Schwäbische Post 14.05.2008

Israel-Tag: Fakten, Flohmarkt und Falafel



Manfred Moll

Altpietisten und Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen organisierten gut besuchten
Gedenktag und Vortrag
Ungewohnte Klänge in der Aalener Fußgängerzone im Bereich um den SchwäPo-Shop:
Beschwingte Musik, aber mit unverständlichem Text. Französisch – nein!, und englisch
schon gar nicht. Des Rätsels Lösung: hebräisch. Gestern war Israel-Tag, auch in Aalen.

Bücherflohmarkt und Infostand in der Fußgängerzone anlässlich des Israel-Tages.
Die Veranstalter lobten den guten Besuch. (Foto: Eva Gaida)
Aalen Seit dem 5. Ijar 5708 nach dem hebräischen Kalender gibt es den Staat Israel offiziell.
Keine allzu lange Zeit also, seit Gott Adam erschaffen hatte – denn damit beginnt die Zeitrechnung
der Israeliten. Unserem Kalender zufolge war das Datum der Staatsgründung vor 60 Jahren der 14. Mai 1948,
also drei Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges. Zeitnah zu diesem Jahrestag ist am Donnerstag in über
50 deutschen Städten der Israel-Tag begangen worden. In Aalen war’s nach 2007 jetzt das zweite Mal.
Die Altpietistische Gemeinschaft zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen (AAC) und dem
Verein „I like Israel“ hatte eingeladen. Werner Dombacher, einer der Bezirksverantwortlichen der Altpietisten,
erklärt: „Wir wollen ein Zeichen setzten der Verbundenheit mit Israel. Wir Deutsche haben ohnehin eine
besondere Verantwortung diesem Land gegenüber.“ Als engagierter Christ spüre man diese Verantwortung
noch intensiver, sagt er.
Der Infostand vor dem SchwäPo-Shop ist reich bestückt. Nicht nur mit Davidstern-Fähnchen, der
israelischen Nationalflagge. Es gibt israelische Snacks, Handarbeiten, kostenlose Informationsschriften
und einen Bücherflohmarkt. Der Erlös geht zugunsten der Pflanzung von Bäumen in Israel. „Wir sind sehr
zufrieden mit dem Besuch“, bilanziert Dombacher kurz nach 17 Uhr.
18. 30 Uhr öffnet das evangelische Gemeindehaus. Im Foyer wird das (vegetarische) Nationalgericht
Falafel verkauft, oben ist ein Basar aufgebaut. „Carmel“-Wein, Humus (Kichererbsenpüree),
Süßigkeiten . . . den Israel-Freunden geht das Herz auf. Textilien und Schmuck gibt’s auch.
Hartmut Renz hält zum Abschluss des Tages einen Vortrag unter dem Motto
„Israel – (k)ein Volk wie jedes andere“. Der Vortrag wird musikalisch umrahmt vom api-Musikteam der
Altpietisten.

© Schwäbische Post 09.05.2008

ALLIANZGEBETSWOCHE



Viele Begegnungen beim Abschlussabend im evangelischen Gemeindehaus in Aalen

„Glaube lebt von Trost, Mut, Vergebung“

Die Gebetswoche der Evangelischen Allianz Aalen endete mit einem Abschluss- und Begegnungsabend im evangelischen Gemeindehaus. Referent war Pfarrer Werner Schmückle vom Amt für missionarische Dienste.

VON SANDRA FISCHER
AALEN   Pfarrer Werner Schmückle aus Stuttgart stellte Barnabas, den Sohn des Trostes, in den Mittelpunkt. „Einander begegnen – weil er lebt“, war der Abend überschrieben. Und Begegnungen gab es von der ersten Minute an. Erstmalig gab's beim Abschluss der Allianzgebetswoche einen kleinen Imbiss, der dazu verlockte, an den Tischen Platz zu nehmen, gemütlich zu speisen und sich auszutauschen.
Was die Menschen von Barnabas lernen können und wie Glauben gelebt werden kann, führte Pfarrer Schmückle aus. Denn Barnabas habe wie Jesus Christus verstanden, die Menschen zu Begegnungen anzuleiten. Trost, Mut und der lange Atem der Liebe charakterisierten Barnabas, dessen Name aus dem Hebräischen übersetzt „Sohn des Trostes“ heißt.
Barnabas gehörte seinem Herrn und niemand konnte ihn aus dessen Hand entreißen. Zudem konnte Barnabas als Bote Gottes den anderen Menschen Mut machen und ihnen Trost zusprechen. Er sei wie Jesus Christus verlorenen Schafen nachgegangen, erzählte Pfarrer Schmückle. Barnabas hatte sich Zeit genommen, um den anderen zuzuhören und er fand die richtigen Worte. „Wie oft sind wir so schnell fertig mit anderen Menschen“, gab Pfarrer Werner Schmückle zu bedenken.
Doch den langen Atem der Liebe, den Barnabas als Brückenbauer zwischen den Menschen hatte, bräuchten wir auch bei uns. „Glaube lebt von Trost, Mut und Vergebung. Auch wir dürfen Boten werden für andere Menschen“, sagte Pfarrer Schmückle abschließend.
Dekan Albrecht Daiss sprach eingangs die Begrüßungsworte und leitete zum gemeinsamen Gebet und Singen an, am Flügel begleitet von Raphael Häfele.

© Schwäbische Post 15.01.2008

evangelische freikirche Jugend-Allianzgebetsabend am Samstag



Beten für Martin Gerlach Zum Auftakt der 162. Allianzgebetswoche trafen sich am Samstagabend 20 Jugendliche bei lockerer Atmosphäre in den Räumen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, um zusammen zu beten und zu singen.

Von THORSTEN KLEIN
aalen Sie trugen ihre Bitten für die Menschen in Aalen vor Gott vor. Die „Kraft Gottes anzapfen“, dieses Ziel hatten sich die Jugendlichen an diesem Abend vorgenommen. Zusammen trugen sie über eineinhalb Stunden lang ihre Bitten vor Gott vor. „Das gemeinsame Gebet soll den Jugendlichen deutlich machen, dass man Freunde hat, die mit einem zusammen auf dem Weg zu Gott sind“, hieß es. Diese Gruppenerfahrung sei ein wichtiger Bestandteil der Allianzgebetswoche, die dieses Jahr zum 162. Mal stattfindet, betonte Raphael Häfele, einer der Jugendlichen.
In verschiedenen Fürbitten riefen sie Gott um seine Unterstützung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen an. So beteten sie gemeinsam für Jugendliche in Aalen, die von Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit betroffen sind oder Probleme mit Alkohol und anderen Drogen haben. Sie baten Gott um seine Hilfe, damit Jugendliche sich wieder „verstärkt an christlichen Vorstellungen orientieren.“
Auch für die Personen, die in verantwortlichen politischen Positionen in der Stadt tätig sind, wie zum Beispiel der Oberbürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats, beteten die Jugendlichen. Sie baten, dass bei politischen Entscheidungen christliche Werte eine größere Rolle spielen und dass Gott den Amtsträgern mit Weisheit bei Entscheidungen beistehe.
Die Gebete wurden mal still vorgetragen, ein anderes Mal bildete man einen Kreis oder einzelne Jugendliche trugen ihre Bitten laut vor der Gruppe und Gott vor. Zwischen den einzelnen Fürbittgebeten animierte die Jugendband „Brandstifter“ die jungen Christen zum Mitsingen und Mitklatschen. Zum Abschluss des Gebetsabends dankten die anwesenden Jugendlichen Gott für seine Unterstützung.


© Schwäbische Post 07.01.2008